Park- und Fahrspuren zu Radwegen

Düsseldorf ist schon eine Stadt der kurzen Wege, jetzt muss man den Menschen die Chance geben, ihre Mobilität auch umweltfreundlich zu Fuß und mit dem Rad zurückzulegen. Parken darf nicht mehr kostenlos überall möglich sein. Flächendeckende Parkraumbewirtscahftung ist dazu essentiell, weil dadurch eine Fahrt in den nahen Stadtteil schon zu Parkgebühren führt. Die Stadt Düsseldorf sollte sich auf Bundesebene stark machen für Parkgebühren auch in der eigenen Straße in Form von Sondernutzung. Parken im öffentlichen Raum muss Geld kosten, es kann nicht sein, dass jeder den Autofahrern den Parkplatz subventionieren. Es bauch Ladezonen und Parkplätze für geteilte Fahrzeuge. Nachverdichung ist gut und richtig, aber es braucht auch Nahversorgungsmöglichkeiten in den Stadtteilen. Hochpunkte sollen nicht nur Nachteilig wahrgenommen werden, sondern die Stadt sollte hier für sich im Rahmen der Erbpacht oder des Baurechts unbegrenzten Niesbrauch zusichern lassen in Filetetagen im EG und Topgeschossen für öffentliche Einrichtungen wie WC-Anlagen, Büchereien, Theater, Clubs, Ausstellungsflächen, so kann für die Bürger ein Hochaus schmackhaft gemacht werden und das auch lange bleiben.

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Eine Antwort

  1. Unfaßbar, dass es hierzu noch nicht mehr Kommentare gibt.
    Nur mit der Umsetzung dieses Ansatzes wird ein immer weiter wachsendes Düsseldorf auch attraktiv für neue und alte Bewohner*innen bleiben.

    Ich habe letztens z.B. mit Entsetzen mitbekommen, wie Kölner, Leverkusener, Essener und andere Kfz z.B. Kaiserswerth an einem Sonntag überflutet haben – wer will da auf die Dauer noch wohnen – und ich als Düsseldorfer wollte dort nur noch weg. Es ist schön, wenn andere Menschen aus dem Umland unsere Stadt schön finden, aber wir können uns nicht einfach so überrollen lassen. Wo waren da die neuen verkehrssteuernden Ampeln unseres OB? Und warum gibt es dort in den Seitenstraßen nicht ausschließlich Anwohnerparkplätze (die die Anwohner auch dementsprechend bezahlt/zugewiesen bekommen haben)? Wenn die großen Parkplätze „dicht“ sind, muss schon von langer Hand abgewiesen werden. Ähnliche Situationen gibt es z.B. auch in Oberkassel oder Unterbilk, wenn irgendwelche „angesagten“ Termine in der Stadt sind…

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