„Alte Werte“ wiederbeleben

Die Stadt hat eine große Zahl von Grünflächen aus der Historie als Gartenstadt. Diese sind in den letzten Jahren sehrvernachlässigt worden. Hinzu kommen die extermen Schäden durch den Sturm „Ela“, die unglaublich schleppend beseitigt wurden.
Die Stadt hat aber nicht nur die Parks, in denen wieder mehr große Baumarten, die auch schnell wachsen und Hitze vertragen (wie Robinien) statt pflegeleichter Mini Bäume, zum Einsatz kommen müssen. Darüber hinaus muss sofrt der Radikalschnitt von Sträuchern und Büschen gestoppt werden. Wertvoller Rückzugsraum für Vögel und Insekten muss erhalten und wieder in Form von strukturierenden Inseln in Parks oder in Form von Hecken erweitert werden.
Natur darf hier nicht in Form einer Kostenstelle sonder muss als ganzheitlicher Nutzen betrachtet werden.

Ein weiteres Netz durchzieht die Stadt – die Bahngleise, welche ebenfalls in der Vergangenheit Grüne Achsen darstellten. Aktuell sind nur noch glyphosatverseuchte Müll- und Restgrünränder übrig. Sicherlich benötigt derBahnverkehr sichere Wege und daher sollten auch hier Büschen und Strächer zu Einsatz kommen, die auf mittlerer Höher beschnitten wieder zur Grünqualität der Stadt beitragen.

Generell muss bei der Bebauung wieder der Bedarf an Grün vor dem Verkehr Vorrang haben. Baumscheiben müssen erweitert werden (auch wenn damit eine Parkfläche kleiner wird), damit ein Gießen oder Regenbewässerung möglich wird. Wo nötig sollten im Innenstadtbereich automatische Bewässerungen das Überleben der Pflanzen unterstützen.

J.D.M

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