Lebensqualität für Mensch statt Auto

Düsseldorf gleicht nicht nur durch die vielen Verkehrsachsen und Hauptstraßen, durch denen täglich zahlreiche Pendler strömen, sondern ebenfalls in den ruhigen Straßen und Stadtvierteln, einem flächendeckenden Blechchaos. Autos überall! Verkehrsachsen sind wichtig, das ist klar, aber durch sichere und abgetrennte Radwege und schnellere Verbindungen der Rheinbahn, welche vor allen Dingen durch billigere Preise punkten sollte, könnten mehr Leute umsteigen. An U-Bahn Haltestellen könnten Rad- und E-Scooter Stationen entstehen, ähnlich wie in Hamburg und München. So könnten die Menschen einfacher die Sharing Angebote nutzen, anstatt ständig suchen zu müssen, wo das nächstbeste Fahrrad abgestellt wurde, wobei die Stadt ebenfalls aufgeräumter wirken würde.
Die Hauptachsen bräuchten mehr Bäume und wie erwähnt sicherere Fahrradwege. Die Rheinbahn sollte immer Vorrang haben, schließlich transportiert sie mehr Menschen in die Stadt, als irgendein Auto, indem sowieso meistens nur eine Person sitzt und den Platz auf der Straße verbraucht.
Allerdings sollten ebenfalls Wohnviertel von Autos befreit oder reduziert werden, um die Stadt dem Menschen wieder näher zubringen, anstatt den ganzen Platz an Blechlawinen zu verschwenden (In Barcelona kehrte so viel Lebensqualität in die Viertel zurück und machte Platz für Spielplätze, Grünflächen und Gastronomie).
Ich finde allerdings auch Transportwege wie Seilbahnen oder Fahrradbrücken interessant, um den wartenden Autos im endlosen Stau zu entkommen und davon zu fahren.

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3 Antworten

  1. Ich habe letztens z.B. mit Entsetzen mitbekommen, wie Kölner, Leverkusener, Essener und andere Kfz z.B. Kaiserswerth an einem Sonntag überflutet haben – wer will da auf die Dauer noch wohnen – und ich als Düsseldorfer wollte dort nur noch weg. Es ist schön, wenn andere Menschen aus dem Umland unsere Stadt schön finden, aber wir können uns nicht einfach so überrollen lassen. Wo waren da die neuen verkehrssteuernden Ampeln unseres OB? Und warum gibt es dort in den Seitenstraßen nicht ausschließlich Anwohnerparkplätze (die die Anwohner auch dementsprechend bezahlt/zugewiesen bekommen haben)? Wenn die großen Parkplätze „dicht“ sind, muss schon von langer Hand abgewiesen werden. Ähnliche Situationen gibt es z.B. auch in Oberkassel oder Unterbilk, wenn irgendwelche „angesagten“ Termine in der Stadt sind…

  2. Ein guter Ansatz, den ich noch durch einen Punkt ergänzen möchte: Bitte die Fußgänger nicht vergessen. D.h. ordentliche Fußwege ohne Stolperfallen, Vorrang vor Auto- und Radverkehr, längere Grünphasen an Ampeln, echte Anforderungsampeln mit schnellem Effekt. Immerhin ist zu Fuß gehen die natürlichste Fortbewegungsart.

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