Bitte weniger Hotels…!!

Überall in Düsseldorf sind in den letzten Jahren neue, große Hotels entstanden, die Bettenzahl hat sich signifikant erhöht und schon jetzt beklagen Hoteliers außerhalb von Messe- und Tourismuszeiten, zum Beispiel der Vorweihnachtszeit, einen hohen Leerstand. Dennoch werden an diversen Standorten in der City immer mehr Hotels gebaut. Aktuell zum Beispiel am Hbf oder im Quartier N in Lichtenbroich. Dabei werden vor allem für Kongress- und Businesshotels nach Corona m. M. nach schwere Zeiten anbrechen. Die Krise hat gezeigt, dass physische Zusammentreffen nicht mehr zwingend notwendig sind, ergo werden viele Branchenverbände und Unternehmen künftig vermehrt Videokonferenzen anbieten und abhalten. Die Zahl der benötigten Kapazitäten in Hotels wird hierunter leiden, und ich befürchte, dass etliche Hitelimmobilien in der Stadt in absehbarer Zeit leer stehen werden und aufgrund der speziellen Bauform auch nicht im Handumdrehen für andere Zwecke umgewidmet werden können.

M. Schneider, Düsseldorf-Pempelfort

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Eine Antwort

  1. +1. Dazu drängt sich der Gedanke an das (bereits prä-Corona) aus der Zeit gefallene Projekt in Flingern ein („Mit dem Auto ins Hotelzimmer“). Jeder Euro Förderung in solchen Projekten schadet mehrfach.

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