Ungenutzte Industriefläche verdichten, statt Wälder und Felder bebauen

Für die Verdichtung sollten brach liegende Industrieflächen, welche ohnehin verkümmern neu gestaltet werden, anstatt Felder oder Wälder zu bebauen. Gerade den dörflichen Charakter mancher außenliegenden Stadtteile darf auf keinen Fall verändert werden, denn genau dieser ist so besonders an Düsseldorf. Stadtteile wie Benrath, Urdenbach, Wittlaer, Angermund und Kaiserswerth sind auch für Kernstadtbewohner ein beliebter Ausflugsort um dem Trubel in der Innenstadt zu entkommen und ein wenig das „Dorfleben“ zu genießen. Würden dies durch Bebauung verändert, differenziert sich Düsseldorf nicht mehr großartig von anderen Großstädten.
Neu entstehende Wohnviertel sollten jedoch einen Mix aus Wohn, Leben und Arbeit haben, ohne dass die Bewohner ein Auto benutzen müssen, um zum Sport oder zur Arbeit zu gelangen.

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2 Antworten

  1. In erster Linie sollte darauf geachtet werden, dass die vorhandene Infrastruktur ausreicht bzw. zeitnah entsprechend erweitert werden kann. Also – wie sieht es mit Schulen, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsanbindung etc. aus. In der Paulsmühle zeigt sich gerade wie das Neubaugebiet von Vivawest (und das ist noch ein kleines Bauprojekt) die Infrastruktur belastet.

  2. Hierzu eine Erfahrung, die ich als Düsseldorfer letztens gemacht habe und die mich wirklich genervt hat, auch wir haben ein Recht auf Erholung in unserer Stadt:
    Ich habe letztens z.B. mit Entsetzen mitbekommen, wie Kölner, Leverkusener, Essener und andere Kfz z.B. Kaiserswerth an einem Sonntag überflutet haben – wer will da auf die Dauer noch wohnen – und ich als Düsseldorfer wollte dort nur noch weg. Es ist schön, wenn andere Menschen aus dem Umland unsere Stadt schön finden, aber wir können uns nicht einfach so überrollen lassen. Wo waren da die neuen verkehrssteuernden Ampeln unseres OB? Und warum gibt es dort in den Seitenstraßen nicht ausschließlich Anwohnerparkplätze (die die Anwohner auch dementsprechend bezahlt/zugewiesen bekommen haben)? Wenn die großen Parkplätze „dicht“ sind, muss schon von langer Hand abgewiesen werden. Ähnliche Situationen gibt es z.B. auch in Oberkassel oder Unterbilk, wenn irgendwelche „angesagten“ Termine in der Stadt sind…

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