Lebensqualität für Menschen mit Auto

Menschen und Autos sind keine Gegensätze, sondern ein Zusammenspiel. Autofahrer sind auch Menschen! Und diese Menschen brauchen ihre Autos. Dem Auto sollte im Straßenverkehr in Düsseldorf wieder Vorrang eingeräumt werden. Unnötige Fahrradwege und ÖPNV-Spuren sollten wieder in Autofahrspuren zurück-umgewandelt werden und damit den autofahrenden Menschen zurückgegeben werden. Außerdem brauchen die autofahrenden Menschen in Düsseldorf mehr kostenlose Parkplätze. Die Abstellanlagen für Fahrräder sind ja auch kostenlos. Und die müssen auch nicht auf Auto-Parkplätzen sein.

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4 Antworten

  1. Autofahren ist schon sehr teuer. Es noch weiter zu verteuern, würde bedeuten, dass sich nur noch reiche Menschen das Autofahren leisten können. Wollen Sie Autofahren wirklich zu einem Privileg für Reiche machen? Der Ottonormalverbraucher, der darauf angewiesen ist, zu seiner Arbeit mit dem Auto zu fahren, würde dadurch seinen Arbeitsplatz verlieren, wenn er nicht auf andere Weise dort hinkommen kann. Und solche Menschen gibt es viele. Die sollten wir nicht vergessen und vor allem nicht unnötig ins Verderben treiben.
    Ich empfinde Ihre Idee, Autofahren nur noch zum Privileg für Reiche machen zu wollen, im höchsten Maße sozial ungerecht und damit asozial.

  2. Es muss endlich das ökologische Prinzip eingeführt werden: umso bequemer und ungünstiger für die Umwelt und Volkswirtschaft, umso teurer muss es sein:
    >> Fahrrad/Fußgänger brauchen gute, durchgehende Wege und schnell umschaltende Ampeln, die sie nicht warten lassen, da sie ja eh einen Geschwindigkeits-Nachteil ggü. Autos haben.
    >> Der ÖPNV braucht Vorrangschaltungen an Ampeln und muss gratis sein (s. Brüssel, Luxemburg), das lässt zB laut Studien dank häufigerem Besuch im Krankenhaus die Menschen schneller gesund werden (ohne Corona), ist volkswirtschaftlich sinnvoll! Aktuell ist eine Fahrt mit dem Privat-PKW inkl Parkhaus-Gebühren günstiger als das Nutzen der Straßenbahn, sofern man sich nicht ein Monatsticket kauft. Aber monatstickets passen nicht zu allen Familien-Situationen…
    >> Auto muss teurer werden: Parkgebühren erheblich erhöhen. Bequemlichkeit (Wohnzimmer auf Rädern!) muss etwas kosten. Eine Fahrt mit dem Privat-PKW in die City müsste teurer sein als die Fahrt mit dem Taxi – das Taxi wird wenigstens „richtig“ genutzt und ist kein Gerät, das eigentlich täglich meist nur herumsteht.

  3. Besser: Alternativen schaffen/stärken. Und: Parkraum DRINGEND DEUTLICH verteuern. Das kostenlose Vereinnahmen öffentlichen Raumes durch ungenutztes Blech im Privateigentum muss ein Ende haben. Wer meint, sich ein Auto leisten zu wollen, sollte sich auch um Stellfläsche kümmern müssen. D.h. Parkraumbewirtschaftung ausweiten und Kontrollen verstärken.

  4. Dem kann ich nur vehement widersprechen. In Düsseldorf gibt es tatsächlich nur sehr, sehr wenige oder sogar keine Straßen, die schmaler sind als vorgeschrieben. Im Gegensatz dazu gibt es jedoch zahlreiche Rad-und Fußwege, die schmaler sind als vorgeschrieben, um dem Auto mehr Platz einzuräumen. Demnach müsste also erst einmal für Gleichberechtigung der diversen Verkehrsmittel und somit in Ihrem Sinne der Auto-, Fahrrad- und ÖPNV nutzenden Menschen gesorgt werden,bevor man davon sprechen kann, dem Auto etwas zurück zu geben.
    Kostenloses Parken hilft in erster Linie Auswärtigen und nicht den tatsächlichen Anwohnern. Aktives Parkraummanagement (Anwohnerparkausweis, Parkscheibe etc) wären also wesentlich hilfreicher für die Düsseldorfer.

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