Hofgarten erhalten und pflegen

Der Hofharten hat durch das Ingenhoven-Projekt stark gelitten. Am Breuninger Ufer wurden für die Bauarbeiten viele Bäume gefällt und die Wege asphaltiert. Bis jetzt wurde mit der Pflanzung neuer Bäume nicht begonnen und der Weg ist immer noch asphaltiert. Durch den Sturm Ela hat der Baumbestand im Hofgarten stark gelitten, der teilweise durch junge Bäume ersetzt wurde. Aktuell sind wieder viele Bäume zur Fällung markiert, da sie gefährdet sind umzukippen. Zwar wird einiges getan, trotzdem dezimiert sich der Baumbestand im Hofgarten stetig. Zudem werden immer wieder Pläne diskutiert, weitere Stücke des Hofgartens abzuknapsen, wie zB beim angedachten Neubau der Oper in den Hofgarten. Der Hofgarten sollte gepflegt (zb durch die kaiserlichen grünen Metall- Umrandungen, die die Wege von der Wiese abgrenzen. Sie fehlen an vielen Stellen und wurden nicht ersetzt. Viele schöne grüne Gaslaternen wurde durch Hässliche silberne Stelen mit Neonlicht ausgetauscht. Die beleuchteten Parkbänke fehlen. Die Fontäne „jrüne Jong“ ist durch die Jahre sehr sehr verwaschen und konturlos geworden. Der Enten- u d Gänsekot in der Landskrone hinterlässt im Sommer einen beißenden ätzenden Gestank, der Bestand müsste eingedämmt werden. Die „neue“ Promenade am Breuninger ist voller Vogelkot und der Kot überdeckt das Gewässer. Dies müsste definitiv öfter gereinigt Werden. Eine Bereicherung für den Hofgarten wäre ein Biergarten, so wie früher auf dem Ananasberg. Dieser könnte zum Beispiel auf der Wiese vor dem Theatermuseum angesiedelt werden. Dieser müsste aber definitiv schöner sein als bloß eine Ansammlungen von Container (so wie am völlig gesichtlosen misslungenem Stadtstrand) auf der Wiese, sondern könnte so gestaltet werden wie ein bayrischer Biergarten mit Selbstbedienungsanlage oder MusikPavillon und mobilen Holztischen.

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Eine Antwort

  1. Ich würde den „angeknabberten“ Hofgarten gerne zum Mahnmal erheben: Innerstädtische Grünflächen sind kostbar und gehören (STRIKT!) geschützt. Dieser Raubbau am öffentlichen Raum muss enden.

    Dass 7 Jahre nach Ela (vielerorts im Stadtgebiet – entlang der Straßen ebenso wie in zahlreichen Parks) entgegen anderslautender Versprechen noch so wenig geschen ist, hat sich zur Provinz-Posse entwickelt. Berlin hat eine interaktive Karte mit Infos zu einzelnen Stadtbäumen (https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/stadtbaeume/de/karte/index.shtml) – in Düsseldorf gibt es mW noch nicht mal ein oldschool gepflegtes Baumkataster. Und trotzdem fällt es auf, dass von Aufforstung nun wirklich keine Rede sein kann.

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