Büro-Hochhäuser hinterfragen

In Zeiten, wo Homeoffice so weit verbreitet ist wie nie zuvor und viele Menschen es vermutlich auch in Zukunft bevorzugen, einige Tage in der Woche in Heimarbeit zu arbeiten, müssen Hochhausentwicklungen für Büronutzungen in der Innenstadt überdacht werden! Man generiert hier neuen Leerstand, der die Stadt nicht weiterbringen wird. Vielmehr sind in den neuen Wohnquartieren Coworking Spaces für zukünftiges gemeinsames Homeoffice im Quartier zu entwickeln.

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5 Antworten

  1. Hochhäuser müssen ja auch nicht unbedingt nur für Bürozwecke errichtet, sondern können auch fusioniert mit Wohnungen gestaltet werden.
    Ein Hochhaus ist längst nicht mehr nur für Bürozwecke sinnvoll sondern auch für Wohnzwecke nutzbar. Diesen Trend zeigen einige Städte weltweit und auch hier scheint der Trend so langsam anzukommen.

  2. Exakt – zum initialen Beitrag. Die Büro-Hochhäuser stehen nicht alleine zur Debatte: Ähnliches gilt für umzunutzende Großimmobilien, die aktuell noch überholte/sterbende Einzelhandelskonzepte beherbergen („Kaufhäuser“). Es ist höchste Zeit, über Konzepte für den absehbaren Leerstand zu besprechen.
    Und: Homeoffice sei Dank können mehr Menschen in größerer Entfernung zu (potentiellen) Arbeitgebern leben. Aspekte wie Lebensqualität und Lebenshaltungskosten werden entscheidungsrelevanter. Wieso sollte Irgendjemand eine Hochhauswohnung am Mörsenbroicher Ei beziehen („verkehrsgünstigst“ im Makler-Sprech), wenn die Alternative das Reihenhaus in der (gerne weiter als heute gefassten) Peripherie eine Alternative ist? Steigende Bevölkerungszahlen sind kein unumkehrbares Naturgesetz – gerade wenn die relative Attraktivität nachlässt.

    Die Erkenntnis, dass sich gerade der eine oder andere Parameter grundlegend ändert, dürfte sich doch langsam mal durchsetzen.

    1. Home Office wird keine Dauerlösung sein. Im Gegenteil es wird dazu für, dass Büroergonomie neu erschaffen und gedacht werden muss. Gerade deshalb wird es mehr Büroräume gehen müssen.
      Bin der Meinung das man weiterhin wachsen muss jedoch natürlich die Grundsätze wie Verkehr, Naturerhalt, Pakrplatzsituationen und Lebensqualität nicht aus den Augen lässt. Man muss in die Höhe bauen um anderen Plätze die Möglichkeit zu lassen, dass die Natur diese wieder für sich findet. All dies mit einander zu verbinden wäre ein echter Meilenstein.

    2. Home Office wird keine Dauerlösung sein. Im Gegenteil es wird dazu führen, dass Büroergonomie neu erschaffen und gedacht werden muss. Gerade deshalb wird es auch weiterhin neue Büroflächen geben müssen.
      Man muss den Wachstum weiter planen. Jedoch müssen natürlich die Grundsätze wie Verkehr, Naturerhalt, Pakrplatzsituationen und Lebensqualität weiter ins Auge gefasst werden, damit man in den Mercerstudien nicht abrutscht. Man muss in die Höhe bauen um anderen Plätze die Möglichkeit zu lassen, dass die Natur diese wieder für sich findet. All dies mit einander zu verbinden wäre ein echter Meilenstein.

  3. Egal wofür Hochhäuser entstehen ob zum Arbeiten oder Wohnen. Fakt ist, dass wir Sie in Düsseldorf künftig mehr denn je benötigen, da uns der Platz ausgeht. Man muss aufhören immer nur diese 4 Etagenhäuser zu bauen. Es müssen auch mal Quartiere mit Wohntürmen von bis zu mindestens 20 Stockwerken her. Gerade an den öffentlichen Plätzen wo der ÖPNV gut funktioniert wie bspw. In Mörsenbroich.

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