Münchener Straße, Südlichen Zubringer der A46 am Südpark bis nach Eller überdeckeln

So hätte man einen insgesamt 5km langen Grüngürtel von Bilk bis nach Eller geschaffen, der mit Hügellandschaften und zusätzlichem Wohnungsbau mehr öffentlichen Raum ermöglicht und den dortigen Verkehrslärm eliminiert. Das geplante P&R Zentrum Südpark solle direkt unterirdisch beginnen und mit der A46 niveaugleich erschlossen werden, um mehr Autos dort abstellen zu können. So sind hoffentlich bis zu 5000 Stellplätze und mehr möglich.
Ein neuer Hügel am Südpark deckelt den südlichen Zubringer komplett ein und verbindet per direkterem Fußweg die beiden Seen, schafft eine besondere Aussichtsplattform und verbindet die bisher vom Verkehr getrennten Bereiche des Südparks mit dem Universitätsgelände. Vielleicht kann dieser Hügel ähnlich wie beim Duisburger Tiger&Turtle skulptural ausgeschmückt werden. Auch im Bereich der Münchener Straße/Fleher Brücke sind solche Hügellandschaften mit zusätzlicher Architektur und dem Einbezug des Spielplatzes Ulenbergstraße denkbar. Begehbare Häuser mit Einbezug der Hügellandschaften kreieren neue urbane Landschaftserlebnisse. Bis nach Eller, bzw. zur Anschlussstelle Holthausen könnte der Deckel verlängert werden. Mit Spielmöglichkeiten, Fuß&Radwegen und evtl. zusätzlichen Flächen für die Heinrich-Heine-Universität können Raumbedürfnisse der Zukunft gedeckt werden. Die Wehrhahnlinie vom Bilk S ist nach Vorbild der 1930’er Jahre auf der Fleher Brücke denkbar und sollte mit unter der Münchener Straße mitgeplant werden. Hochpunkte sind geringfügig vorstellbar, müssen aber wenn überhaupt Maßvoll entwickelt werden. In der Kunstakademie wurde diese Idee 2017 schonmal vorgestellt. Gruß, MD

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3 Antworten

  1. Wie oft hatte ich schon die Idee bei einem Spaziergang durch Bilk/Flehe und die Uni, wie es wäre wenn dies alles eingedeckelt wäre. Von daher tolle Idee, die man mal auf Umsetzung prüfen sollte. Zudem was Platz in Düsseldorf angeht ist der Kuchen verteilt, das macht es um so wichtiger zu überlegen wie man die Mobilitätsachsen so gestalten kann, dass diese mit veränderten Bedürfnissen an das Leben in der Stadt zusammenpassen können.

  2. Den Vorschlag kann ich so nur unterstreichen. Die von den Schnellstraßen durchschnittenen alten Wegeverbindungen könnten wieder hergestellt werden und das Zusammengehörigkeitsgefühl von Stadtteilen stärken. Grünflächen böten Tieren neuen Lebensraum.

    Je nach statischen Möglichkeiten könnten die Wege durch kleine Geschäft und Lokale mit mehr Leben gefüllt werden.

  3. Diese Idee trage ich voll mit. Bei einer Überdeckung würden alte Wageverbindungen wieder hergestellt, Umwege für Fußgänger und Radfahrer verkürzt oder gar beseitigt. Das wäre nicht nur erholsam für die Menschen, Grünflächen und Büsche eröffneten auch Tieren neue Lebensräume.

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