Nachhaltiges Stadtteilkonzept „Holthausen Süd“ statt Reisholzer Hafen

Der Faktor Rhein ist und bleibt ein konkretes Argument für die attraktivität der Stadt Düsseldorf. Entlang der Straße „Am Trippelsberg“ sehen wir noch heute, wie ein Umfeld das vornehmlich durch großangelegte Gewerbeflächen und industriellen Anlagen geprägt ist. So auch sah einst der jetzige Medienhafen oder die einstige Peripherie wie der Salzmannbau in Bilk aus. Auch wenn auf kurze Sicht eine Veränderung nicht absehbar ist, Gewerbeflächen auch in Düsseldorf weiterhin gebraucht werden und die dortigen Industriellen Ansiedlungen sicherlich noch einige Jahre in Betrieb bleiben, so müsse man sich fragen wie auf kurze und lange Sicht eine Stadtveränderung zugunsten der Schaffung von mehr Wohnraum und Freizeitflächen aussehen kann.

Ein „klein“ angelegtes Planungsumfeld könnte die Gebiete unter der Reisholzer Werftstraße und Am Trippelsberg, eben die Gewerblich und Industriell genutzten Gebiete fokussieren.
Ein groß angelegtes Planungsquadrat, bestehend aus der Itterstraße, Am Broichgraben/Huvestraße, Wiedfeld bis zum Rhein, Am Trippelsberg und der Bonner Straße schaffen wiederum ein groß angelegtes Umfeld für eine weit angelegte durchmischte Entwicklung und schafft Raum für weitere Zukunftsperspektiven nach vorbild der europäischen Stadt.

Auch der Stadtteil Itter sollte hierzu näher fokussiert werden.

Von einer bisher laut Flächennutzungsplan angedachten Nutzung durch einen Straßenbahnbetriebshof Am Trippelsberg sollte nach Möglichkeit abgesehen werden, wenn man groß angelegte Ziele verfolgt. Dieser könnte bspw. am ISS-Dome näher realisiert werden. Gruß, MD

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Eine Antwort

  1. Anstatt zu überlegen was die Stadt als nächstes zubetonieren kann solltet Ihr erstmal die leerstehenden Bürokomplexe und Bauruinen bearbeiten.Itter ist neben Himmelgeist immer noch ein Naherholungsgebiet mit viel Grünflächen und viel frischer Luft! Und das sollte in naher und in ferner zukunft auch so bleiben.

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