P&R Zentren entlang des B8-Lastrings realisieren

Auch wenn man gerne argumentiert, dass man das Auto „vor den Toren der Stadt“ verbannt und geparkt sehen wollen, so dürfen wir nicht vergessen, dass die schiere Menge der Automobile aus den Städten, die direkt um Düsseldorf liegen kommen und somit ein Defizit des mangelnhaft ausgebauten Nahverkehrs ist. Da Pendler auch aus anderen Städten, die weiter entfernt liegen, kommen, sollte man ein ausreichendes Angebot an echten P&R Parkhäusern schaffen, und nicht solche ausgleichsparkplätze wie an der Münchener Straße oder geplant am Froschteich schaffen. Diese schaffen absolut keinen Anreiz zum Umstieg.

Wie beim Vorbild Amsterdam sollte man möglichst entlang des Lastrings B1/8/326 P&R Parkhäuser mit einer Kapazität von bis zu 5000 Stellplätzen nach Möglichkeit schaffen. Konkrete Standorte sind aufgrund der Nähe zum nördlichen Zubringer am ISS-Dome in Rath, umbedingt am Mörsenbroicher Ei, am Südring/Aachener Straße bei den Parkplätzen der Discounter Lidl und Aldi, beim B8-Center an der Erkrather Straße und beim Amtsgericht, bei den Hochhausentwicklungen Südlich Haroldstraße und der Erweiterung des Landtags , nach Möglichkeit auch am Nordfriedhof/Kennedydamm und die unterirdische Vergrößerung des P&R-Platz am Südpark mit der Überdeckelung der vorhandenen Autobahn, der Schaffung eines Hügels als Landmarke und einer komplett neuen städtebaulichen Situation. In Neuss kann man sich P&R Anlagen in Neuss Süd an Bahnhöfen, z.B. Allerheiligen S und beim Rheinpark-Center, z.B. beim Parkplatz des Möbelhauses Höffner mit einer stark vergrößerten Kapazität vorstellen. Diese beiden P&R Zentren in Neuss sollen perspektivisch mit der Wehrhahnlinie verbunden sein. Für die Verbindung nach Allerheiligen wird die zukünftige Fleher Brücke nach Vorbild der 1930’er Jahre mit der Stadtbahn ausgestattet, für den am Höffner Möbelhaus wird wie geplant der Südring mit der Stadtbahn ausgestattet. Grüße, MD

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