Weitestgehend Autofreie Zone im erweiterten Innenstadtkern schaffen

Die Kernstadt ist nicht alleine der Motor der Stadt Düsseldorfer, sie steht zumeist, auch wenn Düsseldorf aus viel mehr besteht, stellvertretend für die gesamte Stadt.
In allen Mobilitätsbelangen ist die Kernstadt das Nummer 1 Ziel und schon heute gut mit dem öffentlichen Nahverkehr erschlossen. Damit die Kernstadt nicht nur zusätzlich an Attraktivität gewinnt, sondern der Kern in seiner Wahrnehmung vergrößert wird, müsse man schauen, dass im Umkreis von 2,5 Kilometern zur Stadtmitte hin die erweiterte Innenstadt weitestgehend autofrei umgebaut wird.

Durch die Herausnahme des Autos und der Schaffung von weitläufigen Fußgängerzonen und Shared-Spaces kann die Stadt grundlegende Impulse zur Entwicklung des lokalen Bewusstseins ermöglichen.

Die Altstadt kann man zukünftig mit der Carlstadt verbinden, sodass die Mittelstraße und Hohe Straße eine räumliche Einheit bilden. Geringfügiges Anwohnerparken und die Zufahrt zu Garagen oder Hinterhöfen soll dabei natürlich berücksichtigt werden. Die Idee des Blau-Grünen Rings umschließt die Altstadt und Carlstadt nahezu vollumfänglich, sodass eine groß angelegte Fußgängerzone, zusammen mit der Königsallee noch besser erfahrbar wird. Für das gelingen von autofreien Zonen ist es wichtig, die Stellplatzsatzung umzuschreiben, sodass die Schaffung von Parkplätzen nicht immer notwendig ist.

Weiter geht es zur Schadowstraße. Die bald fertig gestellte Fußgängerzone wird ein positiver Impuls zur weiteren Erschließung des Innenstadtkerns sein. Man sollte deswegen diese Idee auf die darunter liegenden Straßen fortführen. Der erweiterte Innenstadtbogen umschließt somit die Fortführung der Stadtmitte bishin zur Friedrichstadt und weiter nach Unterbilk. Weiter nördlich schließt sich dieser Bogen mit der autofreien Erschließung von zentralen Teilen Pempelforts, im Umkreis der Nordstraße, der direkte Umkreis der Derendorfer Straße, sowie südlich liegenden Abschnitten von Golzheim und Derendorf, im Umkreis der Collenbachstraße ab.

Östlich und südlich der Bahngleise in Höhe des Bahnhof Zoo gelegen erschließen sich innerhalb des B8-Lastrings die nächsten autofreien Zonen, die sich südlich der Rethelstraße sowie des Schillerplatz ansiedeln. Direkt davon gefolgt sind unter der Grafenberger Allee die westlichen Teile von Flingern Nord. Zur weiteren Herausnahme des Autos zählen neben dem Herrmannplatz auch die Birkenstraße, die trotz eines vitalen Geschäftslebens und dem Umbau vor einigen Jahren nach wie vor vom Autoverkehr und den Parkplätzen dominiert wird. Alternativ wird als Autoanbindung die Gerresheimer Straße, Behrenstraße und südlich Hoffeldstraße fokussiert. Weiter geht es mit dem Stadtteil Oberbilk, der im zentralen Gebiet um den Lessingplatz herum zunehmend vom Auto befreit werden kann.

Gruß MD(Michael Driesch)

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Eine Antwort

  1. Gerne diese Zone auch über den B8-Lastring hinaus erweitern. Es wäre doch schade, Stadtteile wie Düsseltal, Fingern und Bilk in eine lebenswerte und eine Auto-Zone zu zerteilen.

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