Tiefstapeln

Die Nachverdichtung durch Hochhäuser hat sich in in Düsseldorf als nicht fruchtbar gezeigt. Neubauprojekte werden durch die immensen Kosten des Hochbaus als Wohnraum unbezahlbar und wer sich bestehenden Hochhausprojekte am „Stadtrand“ anschauen möchte, blicke nach Ratingen-West.
Kostengünstiger ist da die Verlegung von Architektur unter Tage. Viele Städte sind dabei diesen neuen Trend umzusetzen und ich finde Düsseldorf sollte als innovative Stadt mit viel Erfahrung durch den U-Bahnbau daran mitwirken. Dieser, immer vorhandene Raum, aber nun dazugewonnen Platz eignet sich sowohl für Industrie als auch für möglichen Wohnraum. Freiflächen über Tage bleiben so grün und lebenswert.

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9 Antworten

  1. Tiefstapeln? So eine Art von Stadtentwicklung ist mir aber ganz neu. Lässt sich sowas überhaupt umsetzen und wie vor allem? Da würde ich wie andere hier schon schreiben doch eher von den Reihenhäusern absehen und dafür mehr Hochhäuser bauen. Somit wäre auch für genügend Freiraum gesorgt. Aber Tiefstapeln? NÄÄ Bloß nicht!

  2. Alleine bei der Überschrift des Beitrags braucht man eigentlich nicht mehr weiterlesen… da vergeht einem echt alles.
    Düsseldorf =groß planen, groß denken, großes umsetzen
    Niedergang einer Stadt= Tiefstapeln!
    Mehr brauche ich dazu wohl nicht sagen.

  3. Welche Nachverdichtungen durch Hochhäuser wurden denn in der Vergangenheit vorgenommen? Sag mir einen Ort, der durch sowas verdichtet wurde? Wie kann man dann bitte sage, sie wären nicht fruchtbar gewesen. Es gilt in Zukunft eben diese Art von Nachverdichtung auf den Weg zu bringen, da dies schon bald die einzige Möglichkeit sein wird. Außerdem kann man Hochbau nicht gleich mit Hochbau vergleichen. Die These, dass Verlegung der Architektur unter Tage kostengünstiger ist, glaube ich wohl kaum und wenn dann wohl nur, weil man den Leuten die Wohnungen dann hinterherschmeißt, damit jemand dort einzieht. Schonmal darüber nachgedacht wie so ein Konzept verwirklicht werden soll oder geht es ihnen nur darum, dass freie Flächen für Wiesen o.ä. frei gehalten werden? Letzteres kann man deutlich effizienter ,ohne so einen Spökes wie Tiefbau realisieren.

  4. Wieso haben sich Hochhäuser nicht als fruchtbar gezeigt. Woher haben Sie diese Information? Die Verlegung unter Tage soll günstiger sein? Wenn dann höchstens, weil es mit Lebensqualität rein gar nichts mehr zu tun hat. Wohnen unter der Erde? Das kann doch nicht der Ernst eines jenigen sein, der sowas vorschlägt. Da wohne ich doch deutlich lieber im 20 Stockwerk und habe eine tolle Aussicht auf die Stadt als das ich 5 Stockwerke unter der Erde wohne. Zumal wie sieht das aus mit dem Brandschutz? Wenn unter der Erde ein Feuer ausbrechen würde, wie will die Feuerwehr dann so schnell dort hin kommen? Alle würden elendig verbrennen, da man kaum Zugang dorthin hat. Bei einem Hochhaus könnte man wenigstens noch leichter hinkommen. Das nur mal ein kleiner Fakt am Rande. Ein weiterer negativer Punkt wäre, dass man unter der Erde auch viele Schandtaten vollüben kann, die von der Polizei kaum noch wahrgenommen werden. Ilegaler Cannabisanbau beispielsweise.

  5. Ich würde in einem Tiefbau wohnen wollen. Wachstum einer Stadt ist wichtig. Um aber nicht alles vollzubauen stütze ich auch die These, dass man Tiefbauprojekte für Wohnzwecke errichten sollte. Wenn man nichts mehr baut wird man einen dauerhaften Rückschritt erleiden. Wenn man allerdings nur noch Reihenhäuser oder Hochhäuser baut, so wird man alles zupflastern und bald schon keine Möglichkeiten für grüne Flächen mehr haben. Beides sollte nicht im Interesse der Stadt und deren Großteil der Bürger/innen sein. Also ist die einzige Möglichkeit der Tiefbau.

    1. Denke hier wäre dann die richtige Lösung weniger Reihenhäuser sondern mehr Hochhäuser. Unterirdische Bauten kann man auch in Erwägung ziehen aber nicht nur.

    2. Moment! Verstehe ich das richtig? Sie preisen Wohnprojekte für unter Tage an? Geht’s noch? Das glauben Sie wohl auch nur alleine, dass Sie dort wohnen möchten, geschweige denn jemand anderes. Es ist doch wohl sehr bedrückend und beklemmend zu wissen, in der ewigen Dunkelheit leben zu müssen. Stellen Sie sich doch nur mal vor, uns trifft in einigen Jahren erneut eine Pandemie und es würde Ausgangsperren geben. Will man dann Wochenlang unter der Erde bleiben nur bei Licht durch LED-Lampen ohne richtig funktionierendes Internet, da dies dort bekanntlich nicht wirklich klappt? Dann fällt womöglich noch die Heizung aus uns man ist schnell bei eisigen Temperaturen in der Wohnung. Depressionen und Mangelerscheinungen durch fehlendes Sonnenlicht kommen erschwerend hinzu. Hier könnte man noch weiter ausholen. Habe jedoch keine Lust mir meine Finger wund zu schreiben. Also das sollte man sich aber sehr gut überlegen, ob dass alles so sinnvoll ist. Von der Umsetzung mal ganz ausgenommen. Und die einzige Möglichkeit ist dies wohl auch nicht!

  6. wollen jetzt hier alle Düsseldorf unter die Erde bringen oder was? Noch nie sowas komisches gehört echt…
    Aber man kann natürlich auch Düsseldorf abreißen und unter die Erde bauen, damit endlich alle ihre Natur überall haben. Wir leben hier in einer Großstadt. Wenn alle Städte der Welt über solche Vorhaben diskutieren würden…. wo wären wir denn da. Klar sollte man gewisse Dinge unterirdisch bebauen um Freiflächen zu generieren, jedoch sollte man jetzt nicht ganz vom Großstadtfeeling (wo nun auch mal ein Hochhaus etc. zu gehört) abschweifen!

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