Auf die Mischung kommt es an

Düsseldorf ist eine attraktive Stadt und soll es auch bleiben. Diese Attraktivität zeigt sich durch Pendler- und Besucherströme. Natürlich nervt das eine oder andere des Geschehens. Doch wie sähe ein Düsseldorf aus, wenn es nur für Düsseldorfer da wäre? Düsseldorfer Kirmes nur für Düsseldorfer? Würde nicht da auch etwas fehlen, nicht nur die Einnahmen aus Gewerbesteuern, sondern auch die Lebendigkeit? Wir sehen gerade an der Corona Pandemie, wie es ist mit Grenzschließungen und fehlender Bewegungsfreiheit. Soll das die Zukunft sein? Die eine oder andere attraktive Veranstaltung, wie zum Beispiel ein Japan Tag würde sicherlich auch nicht stattfinden. Attraktiver Einzelhandel und gerade auch kleine Fachgeschäfte überleben nur, wenn auch Käufer aus anderen Regionen attraktive Wege nach Düsseldorf finden.

Deswegen kommt es darauf an eine richtige Mischung für alle, also den Pkw-Verkehr, den öffentlichen Nahverkehr, den Fußgängerverkehr und den Radverkehr zu finden. Düsseldorf bleibt nur eine Metropole und wird als solche wahrgenommen, wenn es sich offen für alle gibt und auch ist.

Dabei gibt es viele Möglichkeiten die Verkehrsströme sinnvoll und intelligent miteinander zu vernetzen, ihnen den notwendigen Raum zu geben und natürlich auch die Luftqualität und Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Radikale Lösungen dürften allerdings schädlich für Düsseldorf als Metropol-Standort sein.

Dr. Werner Fliescher

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