Zerschneidung entgegen wirken / Düsseldorf zerfällt durch die Bahnstrecke in 2 Teile

Hallo,

Beispiel: Bebauung Toulouser Allee versus Düsseltal-Rethelstraße
Getrennt durch die Bahn & Brücken / neu und alt nicht harmonisch miteinander.
Düsseldorf zerfällt an dieser Stelle extrem in 2 Teile auf einer kilometerlangen Strecke von Nord nach Süd.
Verbindung mit Überdeckelung würde die beiden (und weitere, angrenzend) Stadtteile verbinden. Kontrast in der Bebauung leider extrem.
Neue Bebauung wirkt massiv, wie Schlafburgen, fehlende Infrastrutur (Geschäfte) dadurch viel zu viele Menschen in der Einkaufs-Rethelstraße. Keine natürliche Begrünung im neu angelegten Park. Alles wirkt unharmonisch am Reissbrett geplant. Park-Gestaltung fehlt. Keine Aufenthaltqualität. Zusätzliche Durchschneiden durch Toulouser Allee.
Alles wirkt lieblos, viel zu gerade und ordentlich für meinen Geschmack. Verschwendung von Naturraum! Könnte eine echte grüne Oase sein von Nord nach Süd.
Neuer Satellitenstadtteil versus altem D´Dorf sozusagen. Erhöhung der Lebensqualität für Bewohner auf beiden Seiten. Entzerrung der Einkaufssituation. Grün und Park auf Deckel-Bahnstrecke, niedrige Wohnbebauung, Geschäfte, verbindendes Zentrum, welches neue und alte Bewohner der beiden Stadtteile gleichsam nutzen könnten. Denkbar zwischen Wehrhahn und Jülicher Brücke.
Finanzierung: Durch Gewinnung von Bauland. Immobilienfonds, Genossenschaftbauen. Alternative Wohnformen integrieren. Wohngruppen. Neue Wohnkonzepte probieren und integrieren!

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3 Antworten

  1. Ja, mir fehlt auch das Lernen aus den in den letzten Jahren aus dem Boden gestampften Quartieren. Auch „Grafental“ bietet ähnliche Lektionen, die es zu Lernen gälte. Aber wenn die Stadt weiter an ihrer Attraktivität sägt, erledigt sich das Thema Wohnraummangel quasi nebenbei.

  2. Stimme Ihnen vollkommen zu. Das Neubauviertel zwischen Wehrhahn-Brücke u. Jülicher Br. ist städtebaulich daneben. Ich war damals als Mitarbeiterin des Jugendamtes an einigen Planungsprozessen für dieses Gebiet beteiligt. Es gab viele innovative Ideen, die nicht verwirklicht wurden. Grund: die vierspurigen Straße Toul.Allee wurde entgegen vieler Einwohnerwünsche vom damaligen OB durchgesetzt. Jetzt nachzusteuern, wird enorme Kosten verursachen. Von daher wäre es aus m. Sicht schon sinnvoll, ein breiteres Stück ca. mittig zwischen den Brücken zu übertunneln, um ein Hin u. Her für junge u. ältere Bewohner beiderseits der Bahnlinie zu ermöglichen. Vielleicht in Höhe der Städt. Einrichtung ‚Flair Familie’/ Spielplatz Grünfläche Marc-Chagall-Str. . Auf dieser breiten Fläche dann ggf. kleinere Ladenflächen ( Eisdiele, Büdchen, Blumenladen…). Ich glaube, die Beteiligung von Eltern, Kindern u. Jugendl. der genannten Städt. Einrichtung würde viele gute Ideen produzieren.

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