Kategorien von Radwegen

Man kann nicht alle Radwege über einen Kamm scheren. Ich sehe mindestens drei sehr unterschiedliche Bedürfnisse:
1. Pendler*innenwege
2. Einkaufswege
3. Freizeitwege
Ad 1:
Pendler*innenwege (oder auch Radschnellwege) sind in der Regel Zweirichtungsradwege, die über längere Strecken (aus dem Umland) Berufstätige, Studenten etc. möglichst sicher und schnell an ihr Ziel bringen. Diese Wege müssen besonders gut ausgebaut sein. Mindestbreite 5 m um gefahrloses Überholen auch bei Gegenverkehr zu ermöglichen. Frei von anderen Verkehrsteilnehmern und bevorrechtigt an Kreuzungen.
Ad2:
Dies sind die Radwege der Bezirksnetze, die aber in einem guten befahrbaren Zustand sein müssen, um angenommen zu werden, damit man nicht doch mit dem PKW zu nächsten Briefkasten fährt.
Ad3:
Hier kommt es darauf an, dass es grüne Trassen mit Erholungswert sind, frei von Autoverkehr.

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