Dorfkarakter ist gefährdet

Schon jetzt kann ich als gebürtige Hammerin in mehrfacher Generation sagen, das der Dorfkarakter schon seit einigen Jahren maßiv leidet. Jede Lücke wir zugebaut, aber die kleinen Dorfstraßen können den Verkehr, der morgens und abends abfließt nicht abfangen. An machen Tagen hat man nicht das Gefühl das man in einem Dorf lebt, sondern dem Verkehr nach zu ordnen, mitten in der Stadt. Im ganzen Dorf gilt 30 Zone und durch die enge der Straßen und landwirtschaftlichen Ausfahren für Traktoren u.ä. staut sich sich oft zurück. Jetzt hört man von allen Seiten, das noch mehr Baupläne für Hamm im Raum stehen. Kindergärten werden berücksichtigt etc. aber der Verkehr wird komplett außen vor gelassen. Schon jetzt gibt es Parkplatzmangel und zu viel Verkehr in Hamm. Wie soll das dann werden wenn noch mehr gebaut wird. Die Straßen können nicht verändert oder verbreitert werden. Ich höre immer nur, das viele nach Hamm wegen des dörflichen Karakters ziehen wollen, aber dieser steht schon jetzt auf der Kippe und es ist keinem geholfen, wenn immer mehr in das Dorf strömen. Denn dann ist der dörfliche Karakter den alle so toll finden in den nächsten Jahren ganz verschwunden. Schauen SIe sich mal den Bereich, Aderkirchweg, Ecke Auf der Böck an, diese Straßen leiden maßiv über den immer mehr ansteigenden Straßenlärm und Feinstaubbelastung des Südrings/Kardinal-Frings-Brücke. Der extreme Verkehr und Schwerlastverkehr lässt die Anwohner Ihre Gärten und Balkone kaum noch nutzen. Die Dauer Geräuschbelastung ist mitlerweile kaum noch zu ertragen, aber auf mehrfache Anschreiben an die Stadt, wird nicht reagiert. Vorschläge der Anwohner (Flüsterasphalt/Lärmschutzwand) wird weder reagiert noch wird das Problem ernst genommen.

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