Keine Nachverdichtung der äußeren Stadt, Bewahrung als grüne Lunge und Rückzugsgebiete für Mensch und Tier

Bei dem Thema Nachverdichtung prallen mehrere Interessen aufeinander, die gut miteinander abgewogen werden müssen. Auf der einen Seite erscheint es attraktiv nachzuverdichten, da hier deutlich mehr Nachverdichtung betrieben werden kann als in der Stadt und somit mehr Wohnraum geschaffen werden kann. Jedoch bringt dies eine sehr dunkle Kehrseite mit sich: Die Funktion des äußeren Randes der Stadt als Klimaanlage für Düsseldorf (Stichwort: Frischluftschneisen etc.) wird dadurch gefährdet. Zudem dienen die äußeren Stadtränder der Bevölkerung als Naherholungs- und Rückzugsgebiete; auch diese wichtige Qualität des Stadtrandes wird durch Bauverdichtung gemindert. Zudem erfolgt durch bauliche Verdichtung auch eine Verdrängung der Arten, die ihre Lebensräume eben genau dort suchen, wo noch nicht zu viele Menschen auf engem Raum leben. Meines Erachtens nach muss hier der Schutz des Lebensraumes für Mensch, Tier und Fauna vor dem Wunsch nach Wohnraum gestellt werden. Ansonsten leidet die Lebensqualität aller massiv. Wir sollten nicht den Fehler der Vergangenheit voran treiben, den Menschen getrennt von der Natur zu betrachten. Die Städte heizen jetzt schon stark auf, wir sollten alles schützen und bewahren, was diesen Trend zumindest abschwächt.

Platz für Kommentare: