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Oberkassel gehört zu den Stadtteilen am Rande und bildet einen Prüfstein für Punkt 6 der Grundwerte. Vor etwa 6 Jahren gab das Vermessungsamt mit Neuss und Krefeld en Atlas „Drei am Rhein“ heraus, der immer noch Grundlage unserer Radtouren bildet, aber leider nicht neu aufgelegt wird. Alle neueren Radkarten enden leider an der Stadtgrenze und haben auch nicht den gleichen Informationsgehalt.
Wir brauchen keine schönen Bilder und Worte, sondern Projekte, an denen man sich reiben kann. Als Beispiel für den zähen Informationsfluss über die Stadtgrenze nenne ich die lange Planungszeit für die Böhlerstraße. Das Gelände des alten Bahnhofs wurde leider zur Investorenplanung. Neue Baugebiete auch an andere Stelle schotten sich leider intern ab und nehmen nicht Teil an dem Organismus Stadt wo eins ins andere greift. Als ein Negativbeispiel nenne ich die sogenannten „Heinrichsgärten“ an der Hansaallee, wo ein Torwächter die Durchfahrt verwehrt. Aber auch anderswo weigern sich Bewohner, Teil der Stadt zu sein. Das ist ärgerlich in einer Zeit, wo alles reglementiert wird und Familien gezwungen werden, mit dem Auto in Erlebnisparks zu fahren. Ich, Jahrgang 1942, hatte unendliche Trümmergrundstücke und wilde Gärten als Spielplatz. Meinen Kindern (4) und Enkeln (5) fehl(t)en schon die Möglichkeiten zum Stromern (eins der untergegangenen Wörter).
Der Stadtplanung möchte ich drei Projekte empfehlen:
1. eine Brücke über die Neusser Hafeneinfahrt zur Ölganginsel mit Radweg am Rheinufer und
2. den in Teilstücken bestehenden Radweg auf der alten einspurigen Bahntrasse zum Bahnhof Oberkassel bis Neuss zu aktivieren
3. den Park-and Ride-Platz auf dem Gatzweiler-Platz endlich benutzbar zu machen. Ein Paar LKW Schotter würden schon helfen.

Das haben andere Teilnehmende geantwortet ...

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LEBENSQUALITÄT, wäre für mich der zentrale Grundwert. Ich wohne in Unterbilk. Zukunftsviertel. Was ich hier bisher sehe, finde ich eher beängstigend und vorbei an den

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Eine breite Bürger*innenbeteiligung mit ausreichend langem zeitlichen Vorlauf bei neuen Vorhaben ist unbedingt notwendig, damit die vielfältigen geplanten Bauvorhaben bei uns im Stadtbezirk 3 (zumindest

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Als theoretisches Grundgerüst hört sich das sehr vernünftig an. Ich befürchte jedoch, dass die ‚Beharrungskräfte‘ zuungunsten einer modernen Mobilitätsentwicklung (absoluter Vorrang von ÖPNV und Rad

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Gerade in Bezug auf die Bebauung von Freiflächen kommt es bei den Grundwerten zum Widerspruch. Das städtebauliche Ziel des Wohnraumschaffens kollidiert erheblich mit dem Ziel,

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Grundwerte zu haben, klingt schon mal gut, noch besser wäre es, wenn auch danach gehandelt wird. Wir sind gespannt.

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Mehr Sauberkeit in Stadtteilen, dabei wahrscheinlich nur durch mehr Kontrolle umsetzbar oder mehr Mülltonnen . Aktuell finde ich wirft es ein schlechtes Licht auf bestimmte

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Wir können unserem Viertel als Erprobungsfeld für die Verkehrswende viel zumuten, damit andere Viertel davon in Zukunft profitieren können.

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Ich teile die Grundwerte in allen Punkten und bin Stolz, dass ich in einer Stadt lebe, die sich diesen Grundwerten verpflichtet fühlt.

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Wir bleiben vielfältig und möchten keinen Einheitsbrei. Bedeutet konsequent bezahlbare Mieten für jede Gehaltsklasse. Ansonsten wird die Gentrifizierung diese Vielfalt zerstören.

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Der Klimaschutz kommt zu kurz. „Übernimmt Verantwortung“ ist nicht genug und zu wage.

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Bis wann wird Düsseldorf Fahrradfreundlich und ökologischer sein? Das dauert vermutlich leider alles zu lange und zeitliche Prioritäten werden nicht mit Vorrang auf Ökologie gesetzt.

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Die kompakte Stadt ist am nachhaltigsten, deshalb muss diese mit guter Architektur, für verschiedene Gesellschaftsgruppen gedacht und mit viel Grün und aufenthaltsqualität gestaltet sein.

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Sorry, es ist ganz seltsam. Mit Corona hat Düsseldorf drastisch an Attraktivität verloren…sehr vieles was ich an Düsseldorf und Rheinland kennen und schätzen gelernt habe,

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Düsseldorf ist KEINE gerechte Stadt. Menschen die viel Geld verdienen werden in jeder Hinsicht bevorzugt. Gebühren für falsches Parken z.B. sollten von Wert des Autos

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Ein Grundwert sollte bezahlbare Wohnraum sein, der an die aktuellen Löhne und Renten angepasst ist. Hier muss das Höchstmaß und das Limit berücksichtigt werden. Wünschenswert

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Nach meinem Eindruck wird viel zu viel Wert auf den Zuzug neuer Menschen und die damit verbundene Verdichtung/ den Neubau von Häusern gelegt. Die enge,

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Teile der Grundwerte scheinen von großen Grundstückseigentümern ausgehebelt zu werden. Die Stadt wirkt hier schwach.

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Beim Grundsatz 4 fehlt mir die Energieversorgung der Zukunft. Hier steht insbesondere der Gebäudebestand im Mittelpunkt. Ich kann keine Ansätze erkennen, die ein Erreichen der

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Nahezu alle großen Städte in Deutschland scheinen zu wachsen. Bei einer wachsenden Stadt drängt sich die Auseinandersetzung mit einer neuen Gemeindegebietsreform nach 1975 auf.

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Eine Gleichmacherei der Stadtviertel sollte vermieden werden. Hier zähle ich auch das Instrument HKW. Es sollte eher das Motto „Stärken stärken und Schwächen schwächen“ gelten.

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Früher war es schön in einer Genossenschaft zu Leben, wo es heißt wir sind für sie da,und sowas wird seit Jahren nicht einmal Gehalten,oder wenn

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