Die Auenlandschaft, die gerade in den südlichen, rhrinanliegenden Stadtteilen die besondere Wohnqualität bestimmt muss geschützt werden. Renaturierung und Schaffung von einem Überschwemmungsgebiet im Himmelgeister Rheinbogen, ähnlich der Urdenbacher Kämpe, würde das dortige NSG weiter ausbauen. Dazu sollte der Deich weiter vom Rhein weg versetzt werden und das Ufer an mehreren Stellen abgesenkt werden. So könnte dort eine besuchbare Sumpflandschaft entstehen, wie sie urtyplich für den Niederrhein war.
Die Bachläufe und die Düssel sollte überall dort, wo es möglich ist, wieder aus ihrem starren Bett herausgeholt werden. Diese Flächen dienen der Verbesserung der Luftqualität, der Erholung und senken zudem die Temperatur in den heißen Monaten. Sie würden dann auch die Basis für das Grün-Blaue-Band stellen.

Baulücken sollten nicht nur für die Wohnbebauung genutzt werden. Die Stadt braucht zur Unterstützung der Verkehrswende auch Parkplatzflächen. Diese können durch Stadtteilgaragen mit attraktiven Preisen geschaffen werden. Zudem können diese Garagen auch Einkaufszentren beherbergen.
Große Einzelhändler sollten nur noch mit Parkplätzen auf dem Gebäude, statt neben dem Gebäude gebaut werden. Darüber können dann auch noch Wohnungen geschaffen werden.
Eine weitere Nutzung größerer Freiflächen sollte für Gewerbebetriebe erschlossen werden. Gerade dort, wo die bisherige Nutzung bereits gewerblich war. Negativbeispiel: Theodorstraße. Hier sind große Flächen als Parkplatz genutzt. Gewerbebetriebe waren dort idealer. Die Autobahn ist direkt angeschlossen.
Positivbeispiel: Benrath. Die Papierfabrik würde erheblich verkleinert. Auf dem freien Gelände wurden mehrere Gewerbebetriebe angesiedelt.

Neubaugebiete für Wohnungen sollen immer umfangreichen Parkplatzraum (nicht auf Freiflächen) und eine optimale ÖPNV -Anbindung besitzen.