Im Zusammenspiel mit den drei Landschaftsräumen der Stadt lassen sich für den bebauten Bereich der Stadt drei urbane Teilräume beschreiben, die jeweils einer eigene Entwicklungslogik folgen.

Den Kern des bebauten Bereichs bildet die dicht bebaute innere Stadt. Um die historische Altstadt mit der benachbarten Innenstadt erstreckt sich ein Ring lebendiger, innerstädtisch geprägter Stadtviertel, die jeweils einen eigenen Charakter haben und durch vielfältige Baustrukturen, ein hohes Maß an Nutzungsmischung und Kleinteiligkeit sowie enge Verflechtungen untereinander geprägt sind. In diesem hoch-urbanen Teilraum der Stadt geht es primär darum, das wertvolle Mit- und Nebeneinander der vielen Nutzungen und Funktionen so zu sichern und weiterzuentwickeln, dass die soziale wie kulturelle Vielfalt und die Lebendigkeit der inneren Stadt erhalten bleibt – und weiter daran zu arbeiten, die Straßen- und Platzräume der inneren Stadt zu klimafreundlichen, gesunden und lebenswerten Orten des Aufenthalts zu machen.

Um die innere Stadt herum erstreckt sich der kontrastreichste und dynamischste Teilraum der Stadt: der Zentrengürtel mit seinem reichen urbanen Geflecht charakterstarker Zentren, Siedlungen der Gründer- und Nachkriegszeit, grüner Idyllen und den großen Gewerbe- und Produktionsarealen der Stadt. Dieser Siedlungsraum ist der Bereich mit der größten Entwicklungsdynamik in den kommenden Jahrzehnten. Hier entstehen neue vernetzende Strukturen, neue Quartiere und Grünräume, die das vorhandene Geflecht zu einem bunten, urbanen Mosaik starker Orte weiterentwickeln.

Einen besonderen Akzent im Zentrengürtel setzen die Stadtviertel mit starker eigenständiger historischer Prägung: Benrath, Gerresheim und Kaiserswerth. Diese drei Stadtviertel sollen so weitergebaut werden, dass sie als individuelle historisch gewachsene Strukturen mit eigenem Charakter ablesbar bleiben.

Außerhalb des Zentrengürtels spannt sich die äußere Stadt mit ihren stärker eigenständig wirkenden, teils dörflichen Stadtteilen und grünen Siedlungen in offener Landschaft auf. Diese Strukturen sollen – nach Realisierung der bereits identifizierten Erweiterungspotenziale – künftig nur in Ausnahmen behutsam arrondiert werden, so dass die Landschaftsräume der äußeren Stadt als „Garten der Stadt“ erhalten bleiben.

Drei urbane Teilräume folgen einer jeweils eigenen Entwicklungslogik

Deine Stimme zu den Teilebenen des Raumgerüst

Deine Kommentare zu den Teilebenen des Raumgerüst kannst du gebündelt auf der Übersichtsseite des Raumgerüst abgeben. 

Mit Klick auf den roten Button gelangst du direkt zum entsprechenden Abschnitt.

Beteiligung

Das haben andere Teilnehmende geantwortet ...

It seems we can't find what you're looking for.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.