Was soll „Erhalt eines Stadtraums für alle“ in Bezug auf den Worringer Platz bedeuten? Momentan ist es ein Ort für Drogenhändler und Junkies und normale Bewohner versuchen den Platz zu meiden wo es nur geht. Was dort abgeht ist einer Stadt wie Düsseldorf nicht würdig. In Zürich gab es in den 90er Jahren das gleiche Problem am Platzspitz hinterm hauptbahnhof, gelöst wurde es mit mehreren dezentralen Drogenkonsum und Abgabestellen im Stadtgebiet. Das hat bewirkt, dass sich die zentrale Drogenszene aufgelöst hat. Das wäre auch für den Worringer Platz wünschenswert. Leider ist hier in Düsseldorf alles um den Hbf geballt, Beratungsstellen, Notschlafstellen, so dass sich alle an einem zentralen Treffpunkt aufhalten. Hinter diesen unsäglichen Bänken aus Glasbausteinen spielen sich die übelsten Sachen ab und das Elend verlagert sich auch in die Hauseingänge der umliegenden Straßen (Drogenkonsum, Fäkalien). An normalen Tagen treffen sich dort 40-50 Leute, es wird gedealt was das Zeug hält. Bei schlechtem Wetter werden die Unterstände an den Haltestellen vollständig besetzt, so dass normal Leute, die auf eine Straßenbahn warten lieber im strömenden Regen stehen bleiben. Jeder versucht so schnell wie möglich vom Worringer Platz weg zu kommen, da ein Aufenthalt dort gruselig ist. Ich sage nicht, dass die Junkies vertrieben werden müssen, aber die Stadt muss sich hier was einfallen lassen. Warum ist die Drogenberatung in einem Viertel ansässig, wo mehrheitlich Ausländer wohnen? Kann man sowas nicht in mehreren Stadteilen einrichten um das Problem zu entzerren? Leute in Oberkassel müssen ihren Stadtraum sicher nicht mit Junkies teilen, warum müssen die Anwohner vom Worringer Platz das hinnehmen?