Angermund war und ist in Teilen immer noch ein sehr schöner, naturnaher Ort. Das droht allerdings mehr und mehr verloren zu gehen. Darum: Erhaltung des ursprünglichen naturnahen Charakters (soweit das möglich ist), konkret:
Ein gelungenes Beispiel für eine Weiterentwicklung des Ortes ist m. E. die Graf Engelbert Straße.
Ein Beispiel für eine NICHT gelungene Planung ist das extrem verdichtete, absolut nicht ins Ortbild passende Baugebiet Wacholderstraße. Die Infrastruktur des Ortes (Straßen, Schule, Sportvereine) ist zudem gar nicht auf solche riesigen Vorhaben ausgelegt ! Die künftigen Bewohner werden wahrscheinlich überwiegend mit 2 Autos kommen, an so grundlegende Dinge wie ausreichenden Parkraum hat man augenscheinlich an der Wacholderstraße nicht gedacht ..
Das lässt sich ja nun nicht mehr ändern, aber weitere Bausünden dieser Art sollten auf jeden Fall verhindert werden.
Keine weiteren Discounter, warum braucht Angermund Aldi UND Lidl??
Einhausung der Bahn oder zumindest „grüne Wände“, die nicht das Ortsbild zerstören. Keine meterhohen Lärmschutzwände, die das Ortsbild zerschneiden und beschmiert werden. Warum wurden die Buchenhecken an der Lindung derartig gekürzt? Das ist der Schulweg vieler Kinder und die vorbeidonnernden Züge wirken jetzt noch beängstigender. Sollen die Kinder mit dem Auto gebracht werden?
Wenn die Angermunder Straße fahrradfreundlicher gestaltet würde, würden vielleicht mehr Angermunder aufs Rad umsteigen.
Kein Massentourismus / Parkplätze am See, stattdessen Erhaltung des naturnahen Raums. Wer dorthin will, soll mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad kommen. Die Zufahrtsstraßen innerhalb des Ortes sollten wie früher zumindest an Wochenenden gesperrt werden. Dann hört die Raserei der zumeist jungen auswärtigen Fahrer in der Zone 30 endlich wieder auf ..