Der Schlüsselraum Klimaachse Ost umfasst den Raum um die S-Bahn Trasse zwischen Düsseldorf-Flingern und Düsseldorf-Gerresheim. Diese Achse ist eine der wichtigsten Kaltluftleitbahnen Düsseldorfs und nimmt daher als Impulsprojekt einen bedeutenden Stellenwert für die klimatische Entwicklung Düsseldorfs ein. Ziel ist es, den Luftaustausch bis in die Düsseldorfer Kernstadt möglichst weitreichend zu verbessern und die thermische Belastung zu senken. Zentrale Herausforderung ist der Umgang mit zunehmenden Extremwetterereignissen, dem Wärmeinseleffekt der Innenstadt und der hohen Flächenversiegelung.

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Die Idee einer Klimaachse entlang von Kaltluftleitbahnen ist äußerst sinnvoll vor dem Hintergrund der klimatischen Erwärmung. Die Düssel sollte in die Überlegungen stärker eingebunden werden. Zudem sollten die Kleingärtensiedlungen auch für den Trend der „Tiny-Houses“ geöffnet werden. Der Wohnraum in Düsseldorf ist äußerst knapp und das Wohnen auf kleinem Raum in Tiny-Houses ökologisch. Der Charakter der Kleingärten als grüne Oase in der Stadt ist dabei zu erhalten.
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Der Ortsteil Vennhausen sollte als eigenständiger Ortsteil gestärkt werden. Er verfügt über eine sehr eingeschränkte Infrastruktur, wenn es darum geht, Menschen zusammenzubringen. Mehrere große Straßen segmentieren den Ortsteil und schränken die Lebensqualität ein. Für die örtliche Nahversorgung wird i.d.R. auf die umliegenden Ortsteile Gerresheim, Unterbach und Eller verwiesen. Das verhindert die Ausbildung einer eigenen Identität und v.a. die Stärkung von bürgerschaftlichem Engagement. Daher wären wünschenswert: – Umleitung des Verkehrs, um überhaupt die Schaffung eines Ortskerns zu ermöglichen (Modell Barcelona) – Umbau von Vennhauser Allee und Sandträgerweg auf eine einspurige Straße unter Stärkung des Radverkehrs (Radschnellweg in die Innnenstadt, Einbindung in das Radwegenetz nach Hilden, Erkrath usw. abseits von Kfz-Vekehr) – Ausbau von attraktiven Versammlungsplätzen für die Anwohner*innen (innen und außen) – Schaffung eines fußläufigen Ortszentrums durch Ansiedlung von Cafés sowie mehr, diverserer und hochwertigerer Einzelhandels- und Dienstleistungsgeschäfte – Schaffung eines örtlichen Bürgerzentrums als Nährboden für Vereine und bürgerschaftliches Engagements, für örtliche VHS-Angebote jenseits von Sportangeboten etc. – stärkere Begrünung des Ortsbildes (essbare Stadt)
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Es gilt, die Trennung durch die Bahnlinie zwischen Gerresheim und Gerresheim-Süd/Vennhausen/Tannenhof zu überwinden: – durch neue und weitere Tunnels – durch Neugestaltung der Verkehrswege für Fußgänger und Fahrradfahrer (lichte transparente saubere Überwege statt dreckiger dunkler Angsträume) – durch Schaffung eines lebenswerten lokalen Zentrums am Gerresheimer S-Bahnhof und zwar AUCH AUF DER SEITE NACH VENNHAUSEN – mehr Grün, Beseitigung von Dreckecken, Schaffung eines Platzes für einen Wochenmarkt, Schaffung von mehr Einzelhandels-Geschäften und Gastronomiebetrieben – durch Schaffung von Fahrradwegen abseits des Pkw-Verkehrs und ohne Vermischung mit dem Fußgängerbereich, so dass zügiges Radreisen möglich ist, idealerweise unter Einbindung in ein Ost-West-Wegenetz von Erkrath zur Düsseldorfer Innenstadt sowie ein Nord-Süd-Wegenetz über die Bahngleise hinweg – durch Verbindung der Grünflächen südlich und nördlich der Bahnlinie mittels Schaffung von Schrebergärten, Parks, insb. verbunden durch angenehm zu laufende Fußwege und Radwege (s.o.) – Schaffung einer angemessenen Kfz-Verkehrsführung in die Düsseldorfer Innenstadt/Gewerbegebiete, die Wohngebiete mehr schont und entlastet (Modell Barcelona)
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Stärkung der vorhandenen Wohn- und Lebens-Strukturen
  • Klimaachse Ost / Feedback ·
Hallo, ich finde diese ganze Online-Beteilung bisher sehr spannend!!! Vielen Dank. Leider habe ich sie nur entdeckt, weil ich zum Thema der Stadtentwicklung recherchiert habe. Vielleicht wäre ein bisschen mehr Werbung sinnvoll… Seit etwa einem Jahr denke ich darüber nach, wie wir ein recht großes privates Familiengrundstück (Flingern-Nord, ca. 2000 m², wohnliche und gewerbliche Nutzung) zukunftsfähig (Hitze-/Starkregenschutz) umgestalten können. Die Handlungsempfehlungen zur Freiraumgerechtigkeit (Aktivierung von Mikrogrünflächen und Pocket-Parks) sowie die Stichpunkte Gebäudebegrünung und Entsiegelung finde ich hier sehr spannend. Leider ist ein solches Projekt schon in der Vorplanung sehr aufwändig/kostspielig und der Startpunkt ist schwierig zu finden. Hier fände ich eine erste Beratung zur Herangehensweise sehr schön. Außerdem denke ich, dass durch Kontakt zu angrenzenden Aktueren (Nachbarn und Stadt), Kommunikation der Pläne und Vernetzung der Ideen mehr erreicht werden kann. Hier wäre eine zentrale Sammlung bzw. Vermittlung durch die Stadt hilfreich.
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