Räume der funktionalen Anreicherung in der äußeren Stadt

Die grünen und landschaftsnahen Stadtviertel der äußeren Stadt sind Räume des behutsamen Weiterbauens. Nur in Ausnahmefällen können die bestehenden Siedlungsgrenzen arrondiert werden – ansonsten liegt der Fokus hier auf der Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen im Einklang mit dem grünen Charakter der Nachbarschaften. Primat bei jeder neuen Entwicklung hat die Anreicherung der Stadtviertel mit neuen Funktionen – neuen Wohntypologien, mehr Nahversorgung und neuen Orten der Gemeinschaft. So wird sichergestellt, dass die Idee einer „Stadt der kurzen Wege“ auch abseits der zentralen, gut angebundenen Stadtviertel umgesetzt werden kann.

Kriterien für die Abgrenzung

  • Stadtviertel der äußeren Stadt
  • Nicht optimal angebundene Nachbarschaften mit geringer Nutzungsmischung

Generelle Handlungsprinzipien

  • Realisierung der bereits identifizierten Potenziale für Siedlungsentwicklung
  • Innenentwicklung der Siedlungsstrukturen vorzugsweise durch die Ergänzung neuer Gebäudetypologien, die das Angebot an unterschiedlichen Wohnformen in der äußeren Stadt verbreitern (z.B. verdichteter Einfamilienhausbau, kleine Baugemeinschaftsprojekte und Projekt mit nicht störendem gewerblichem Anteil sowie Gemeinschaftsräumen)
  • Förderung von neuen Nahversorgungsangeboten in den ersten fünf Jahren nach Gründung
  • Schaffung von Gemeinschaftsorten (Co-Working, Mieträume für die Nachbarschaft)
  • Ausbau der Fahrradinfrastruktur

Beteiligung

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