Milieuvielfalt und Lebendigkeit in der inneren Stadt sichern

Die dicht bebauten und lebendigen Stadtviertel der inneren Stadt (siehe Raumgerüst) mit ihren kleinteiligen Einzelhandels-, Gastronomie-, Dienstleistungsbetrieben und ihren Räumen für Kultur und Kreative tragen in hohem Maß zur kompakten Urbanität Düsseldorfs bei. In der inneren Stadt gilt für neue Projekte grundsätzlich das Primat der Nutzungsmischung zwischen Wohnen und Arbeiten, ergänzt durch Gemeinschaftsnutzungen und Gastronomie. Projekte über 50 Wohneinheiten müssen kleinteilige Dienstleistungs- und Gewerbeflächen vorzugsweise im Erdgeschoss anbieten und im Sinne des Social Returns einen Beitrag zur Gestaltung der öffentlichen Räume im Umfeld des Projekts leisten.

Kriterien für die Abgrenzung

  • Vorwiegend geschlossene Bebauung mit hohem Anteil aktiver Erdgeschosse
  • Bevölkerungsdichte über 5.000 EW/km2
  • Lage in der inneren Stadt (siehe Raumgerüst)

Generelle Handlungsprinzipien

  • Projekte ab 50 WE müssen einen zu definierenden Anteil an nicht-Wohnnutzungen mit Quartiersbezug aufweisen sowie soziale, grüne und mobile Infrastruktur mitentwickeln
  • Jedes neue Projekt muss zur Aufwertung des öffentlichen Raums beitragen
  • Förderung von öffentlichen Dachnutzungen
  • Einrichtung von Fahrradstraßen
  • Ausbau der Fahrradinfrastruktur
  • Erhöhung der Fußgängersicherheit und Ermöglichung kurzer Wege
  • Pro Jahr werden etwa 3 Prozent der Stellplätze in der inneren Stadt reduziert (siehe Vorgaben des Mobilitätsplan D und Vorbild Kopenhagen)
  • Umbau von Kreuzungen und Straßen – Verbreiterung der Gehwege

Beteiligung

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