In dynamischen Stadtteilen soziale Vielfalt sichern

In Düsseldorf sollen Menschen aller Einkommensgruppen ein Zuhause finden können. Um dies sicherzustellen, ist ein Ausbalancieren der Marktkräfte durch eine aktive Bodenpolitik und eine verstärkte Förderung günstiger und gemeinschaftlicher Wohnungsangebote nötig – insbesondere in den Stadtteilen, die einer starken Entwicklungsdynamik unterworfen sind. So kann sichergestellt werden, dass das Primat einer „Stadt für Alle“ auch in den besonders nachgefragten Stadtvierteln gilt.

Kriterien für die Abgrenzung

tadtviertel und Wohnquartiere, die aufgrund ihrer Wohnbaupotenziale, ihrem besonderen Charakter und ihrer attraktiven Lage bzw. Anbindung in den nächsten 10 bis 15 Jahren einer starken Aufwertung oder Entwicklungsdynamik unterworfen sein werden

Generelle Handlungsprinzipien

  • Keine Veräußerung öffentlicher Grundstücke und Bemühungen zum Kauf privater Grundstücke
  • Vergabe von öffentlichen Grundstücken ausschließlich in Erbpacht; Priorität bei der Vergabe für Genossenschaften und Baugemeinschaften
  • Unterstützen gemeinnütziger Projekte von privaten Initiativen, der Kulturszene oder sozialen Trägern, die das (Zusammen-) Wohnen und die Nachbarschaft stärken
  • Bei Genehmigungen besondere Vorgaben für „Social Return“ (Beitrag zur „vierfachen Innenverdichtung“ in der Nachbarschaft) – z.B. Schaffung von Orten der Gemeinschaft und neuer öffentlicher Räume im Umfeld oder im Projekt oder Beitrag zu Mobilitätsangeboten für die Nachbarschaft

Beteiligung

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