Das Urbane Netz zum Rückgrat der Innenentwicklung machen

Wie im Raumgerüst beschrieben spielen die Hauptstraßen Düsseldorfs, die das Urbane Netz bilden, eine wichtige Rolle für die Innenentwicklung. Sie sollen zu lebenswerten Stadträumen werden, die auch als Wohnstandorte attraktiver werden. In Stadträumen entlang des Netzes sollen Stadtlücken geschlossen und Aufstockungsoptionen im Dialog mit den Menschen vor Ort ausgelotet werden. Zudem sollen Erdgeschossflächen aktiviert und öffentliche Räume aufgewertet werden. Als Rückgrat der Polyzentralität müssen die Straßen des Urbanen Netzes stadträumliche Verbindungen zwischen den Zentren bilden und einem sich ändernden Mix der Verkehrsmodi Raum geben. Die dargestellte Struktur des Urbanen Netzes ist als Vorschlag zu verstehen, der einer fachlichen und politischen Aushandlung bedarf.

Kriterien für die Abgrenzung

  • Wichtige stadträumliche und funktionale Verbindungen zwischen den Zentren des Zentrengürtels (siehe Raumgerüst) inklusive der unmittelbar an dieses Netz angrenzenden Stadträume in der „zweiten Reihe“

Generelle Handlungsprinzipien

  • Identifizierung und konsequente Nutzung der Potenziale für Aufstockungen, Lückenschließungen oder Neubauten im Dialog mit den Menschen vor Ort
  • Aktivierung von Erdgeschossflächen für Handel, Gewerbe und soziale Nutzungen („Third Spaces“)
  • Umgestaltung der Straßenräume im Gleichgewicht zwischen verkehrlicher Leistungsfähigkeit, Ermöglichung der Mobilitätswende sowie einer erhöhten Aufenthalts- und Vernetzungsqualität
  • Ausbau der Radwege entlang des Urbanen Netzes
  • Neuordnung des ruhenden Verkehrs entlang der Hauptstraßen

Beteiligung

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