Gesundheit schützen, Emissionen reduzieren

Die Kompaktheit Düsseldorfs bedingt eine Nähe unterschiedlichster Nutzungen und eine hohe Verkehrsbelastung der Stadträume. In den vergangenen Jahrzehnten wurden große Anstrengungen unternommen, Lärm und Luftverschmutzung zu minimieren. Durch die Dynamik der Stadtentwicklung bleibt die Sicherung einer gesunden Umwelt aber auch weiterhin eine prioritäre Aufgabe auch für die räumliche Entwicklung der Stadt – insbesondere dort, wo Lärm- und Stickstoffemissionen weiterhin hoch sind.

Kriterien für die Abgrenzung

  • Räume mit starker Lärmbelastung durch Straßenverkehr laut Masterplan Verkehrslärm
  • Dichter besiedelte Bereiche an Bahntrassen
  • Große Stickstoffemittenten laut Luftreinhalteplan

 

Generelle Handlungsprinzipien

  • Reduzierung des Motorisierten Individualverkehrs entlang der belasteten Straßenabschnitte; Minimierung des Schwerlastverkehrs auf den belasteten Straßenabschnitten
  • Vermeidung von massiven Einhausungen an Bahnlinien, stattdessen Prüfung der Möglichkeit von städtebaulichem Lärmschutz oder Lärmschutz durch intensive Baumpflanzung
  • Städtebaulicher Lärmschutz: Intensivierung der Stadt unmittelbar an den lärmbelasteten Straßen mit weniger lärmsensiblen Nutzungen
  • Ausrichtung von Arbeits- und Wohnräumen auf die lärmabgewandte Gebäudeseite
  • Gestaltung von Lärmschutzbauwerken als landschaftsarchitektonische Elemente mit Gestaltungsqualität und wenn möglich funktionalem Mehrwert für die Nachbarschaft

 

Schwerpunkträume für die Reduzierung von Emissionen

  1. Industrieareal Rath: weitere Reduzierung des Stickstoff-Ausstoßes
  2. Nördlicher Lastring / Theodor-Heuss-Brücke: weiterer städtebaulicher Lärmschutz
  3. Städtebaulicher Lärmschutz an der Bahntrasse nach Norden; Prüfung Überdeckelung
  4. Westlicher Lastring: Reduzierung des MIV und des Schwerlastverkehrs
  5. Ludenberger Straße: Reduzierung MIV
  6. Flingern / Gerresheim-Süd: Reduzierung des Stickstoff-Ausstoßes der Müllverbrennungsanlage und städtebaulicher Lärmschutz entlang der Bahntrasse
  7. Oberbilk: Reduzierung des MIV
  8. Friedrichstadt / Bilk: Reduzierung des MIV und städtebaulicher Lärmschutz
  9. Fleher Brücke: Lärmschutz durch intensive Baumpflanzung und Tempoanpassung
  10. Wersten: städtebaulicher Lärmschutz
  11. Eller: Temporeduzierung
  12. Henkel-Areal: weitere Reduzierung des Stickstoffausstoßes
  13. Reisholz: landschaftsarchitektonisch / künstlerisch gestalteter Lärmschutz
  14. Hassels: Landschaftsarchitektonisch gestalteter Lärmschutz an der A59
  15. Garath: städtebaulicher Lärmschutz und Gestaltung landschaftsarchitektonisch / künstlerisch gestalteter Lärmschutz
  16. Heerdt: städtebaulicher Lärmschutz und Gestaltung landschaftsarchitektonisch / künstlerisch gestalteter Lärmschutz

Beteiligung

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