Die Rheinlandschaft bewahren, inszenieren und vernetzen

Der Rhein ist Düsseldorfs prägendster Landschaftsraum. Entlang des Stroms fächert sich das Panorama der Stadt in all seinen Facetten auf. Der Rheinraum hat aber auch eine wichtige ökologische Bedeutung, als Frischluftschneise, als Raum für Biodiversität und als Ort stadtnaher Landwirtschaft – er soll auch künftig frei von Bebauung bleiben. Um die Bedeutung des Rheinraums für das Bild der Stadt zu stärken, sollen die Natur- und Stadtpanoramen entlang des Stroms gestärkt werden und entsprechend ihrer jeweiligen Prägung zu ausdrucksstarken Schaufenstern der Stadt und ihrer Natur weiterentwickelt werden.

Kriterien für die Abgrenzung

  • Abgrenzung des Rheinraums entsprechend der Landschaftsgliederung im Raumgerüst
  • Rheinpanoramen als Nahtstellen zwischen Stadt oder Landschaft und dem Rheinraum
  • Definition von Rheinpanorama-Typen entsprechend ihrer stadt- oder naturräumlichen Prägung 

Generelle Handlungsprinzipien und Schwerpunkträume

  • Städtebauliche Weiterentwicklung der Abschnitte der urbanen Rheinpanoramen auf der Grundlage ihrer bisherigen Prägung und Sicherung ihres jeweiligen Charakters (Kaiserswerth – Golzheim – Rheinpark – Ehrenhof – Altstadt – Medienhafen – Oberkassel)
  • Städtebauliche Entwicklung neuer urbaner Rheinpanoramen im Bereich Messe, in Heerdt und in Reisholz durch architektonische Gestaltung eines Rheinpanoramas
  • Qualifizierung der dörflichen Rheinpanoramen in Wittlaer, Lörick, Volmerswerth und Himmelgeist: Sicherung oder Entwicklung von begrünten Promenadenräumen, Entwicklung von Ufer-Treffpunkten
  • Entwicklung und Sicherung der grünen Rheinpanoramen im Einklang mit dem Natur- und Hochwasserschutz; Stärkung eines durchgehenden Rad- und Wanderwegs
  • Weiterentwicklung des städtebaulichen Panoramas der Stadteinfahrten an der Kniebrücke, der Theodor-Heuss-Brücke und der Südbrücke durch städtebauliche Ergänzungen oder Neubauten
  • Entwicklung einer filigranen, kombinierten ÖPNV-, Rad- und Fußwegebrücke über den Rhein zwischen Messe und Lörick

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  • Rheinlandschaft bewahren / allgemeines Feedback ·
Die vierspurig und viel befahrene Straße von der Rheinkniebrücke in den Rheinalleetunnel verursacht durch die Abrollung der Reifen sowie der Motorgeräusche dermaßen viel Lärm, dass das verweilen auf der Rheinwiese und vorallem auf den Bänken oben keinen Spaß macht und keine Erholung bietet. Dieser Bereich bietet vielen Menschen auf der Oberkasseler Seite ein Naherholungsgebiet am Rhein sodass z.B. über Pflüsterasphalt auf diesem Abschnitt nachgedacht werden sollte. Eine früher startende Überdachung des Rheinalleetunnels ist vermutlich zu teuer aber Pflüstersasphalt würde sicherlich schon viel verbessern und die Verweilqualität auf der Rheinwiese erheblich verbessern.
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