Stadt- und Landschaftsanker als
Bindeglieder der Stadtlandschaft schaffen

Die Wahrnehmung der Düsseldorfer Stadtlandschaft wird durch Orte geprägt, an denen sich das Panorama der Stadt öffnet und die urbane Nähe in die stadtlandschaftliche Weite übergeht. An exemplarischen Orten mit dieser Qualität werden „Landschafts-“ oder „Stadtanker“ entwickelt – Räume, an denen das Stadtpanorama bewusst aufgewertet wird oder die freiraumplanerisch besonders inszeniert werden.

Kriterien für die Abgrenzung

  • Stadtanker sind Orte innerhalb des Stadtgefüges, in der die Stadt sich zu größeren Infrastruktur-Weiten hin präsentiert
  • Landschaftsanker sind Räume des Übergangs zwischen der bebauten Stadt und landschaftlichen Weite in der äußeren Stadt. 

Generelle Handlungsprinzipien

  • Stadträumliche oder landschaftsplanerische Inszenierung des Übergangs zwischen Weite und Nähe durch die bewusste Gestaltung des städtebaulichen oder naturräumlichen Panoramas
  • Gestaltung besonderer Freiräume, so dass ein Weiteerlebnis ermöglicht wird z.B. durch kleine Erhöhungen, Sitztreppen oder die Aufweitung von Sichtachsen und Bezügen zwischen Stadträumen
  • Integration der Stadt- und Landschaftsanker in das grüne Netz – Optimierung der Erschließung per Rad und zu Fuß und Integration in ein freiraumbezogenes Wegeleitsystem

Vorschläge für Stadt- und Landschaftsanker

  1. Landschaftsanker Wittlaer: Gestaltung des Uferbereichs als Promenade mit Rheinfront
  2. Landschaftsanker Angermunder See: Gestaltung des Landschaftsbereichs um den See
  3. Landschaftsanker Kalkumer Schlosspark: Öffnung des Parks zur umgebenden Landschaft
  4. Landschaftsanker Flughafenrand: Schaffung eines Freiraum-Saums zur Flughafenweite östlich an den EUREF-Campus anschließend
  5. Stadtanker Toulouser Allee: stärkere landschaftsplanerische Einfassung der Bahnweite und städtebauliche Entwicklung eines prägnanten Stadtpanoramas
  6. Stadtanker Hofgarten: Gestaltung der Randbereiche als urbane Erlebnisräume
  7. Landschaftsanker Grafenberger Wald: Behutsame Freilegung und bessere Zuwegung des Ausblicks an der „Schöne Aussicht“
  8. Landschaftsanker Gerresheim
  9. Stadtanker S-Bahnhof Gerresheim: Gestaltung eines Freiraums mit Ausblick über die östliche Stadt
  10. Landschaftsanker Unterbacher See
  11. Stadtanker S-Bahn Bilk: Städtebauliche Entwicklung des Panoramas an der Bahn
  12. Stadtanker Volksgarten: Schaffung eines durchgehenden Freiraums nach Oberbilk unter der Bahntrasse hindurch und Entwicklung des Stadtpanoramas zur Bahn
  13. Stadtanker Wersten: Städtebauliche Entwicklung eines Stadtpanoramas zur A46
  14. Stadtanker Reisholzer Rheinpanorama:Entwicklung eines attraktiven Uferraums für die Öffentlichkeit im Einklang mit der Entwicklung des multimodalen Hafens Reisholz
  15. Stadtanker Benrath: Neugestaltung des Bahnhofsumfelds als Schaufenster Benraths
  16. Landschaftsanker südliche Rheinauen: Schaffung von Zugangspunkten zur Rheinweite
  17. Stadtanker Rheinwiesen: Sicherung und bessere Erlebbarkeit des innerstädtischen Stadtpanoramas
  18. Landschaftsanker nördliche Rheinaue: Stärkung des Stadtpanoramas zum Rhein und landschaftsplanerische Aufwertung der Rheinwiesen
  19. Stadtanker Vodafone-Campus: Weiterentwicklung des Stadtpanoramas entlang der Schnellstraßen

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