Bürostandorte zu multifunktionalen Stadträumen umbauen

Wie in vielen größeren Städten wurden in Düsseldorf in vergangenen Jahrzehnten größere Bürostandorte entwickelt, die zunehmend unter Veränderungsdruck stehen. Nicht nur suchen Unternehmen heute vermehrt ein urbanes Umfeld, viele Gebäude sind in ihrer Struktur zu unflexibel, um sie neuen Anforderungen an die Arbeitswelt anzupassen. Auch wenn die Nachfrage nach Büroraum in Düsseldorf ungebrochen hoch ist und sich einige der Standorte bereits in einem Erneuerungsprozess befinden, sollte geprüft werden, wie sich die Büroquartiere der Stadt zu zukunftsfähigen urbanen Stadtquartieren weiterentwickeln lassen.

Kriterien für die Abgrenzung

  • Monofunktionale Bürostandorte mit mehr als 1000 Arbeitsplätzen und geringer urbaner Einbettung

Generelle Handlungsprinzipien

  • Nachverdichtung durch Wohnnutzungen prüfen (dabei ggf. Umwidmung in „Urbanes Gebiet“)
  • Umbau geeigneter Bürogebäude für Konzepte der Nutzungsmischung
  • Ersatz nicht mehr funktionaler Einzelgebäude durch stadtraumbildende, mischgenutzte Ensembles
  • Mehr Aufenthaltsqualität in den öffentlichen Räumen herstellen
  • Ruhenden Verkehr zentral anordnen und reduzieren
  • Erreichbarkeit und Infrastruktur für Radverkehr verbessern
  • Nach-Feierabend-Nutzungen fördern (auch in temporären Strukturen)

Schwerpunkträume des Umbaus von Bürostandorten

  1. Airport City
  2. Bürostadt Kennedydamm
  3. Mörsenbroicher Ei
  4. Grafenberger Allee
  5. Bertha von Suttner-Platz
  6. Am Seestern

Beteiligung

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