Handwerkliche und kulturelle Nischenräume sichern

Ob in Hinterhöfen, eingestreut in Gewerbegebiete oder im Umfeld von verkehrlich belasteten Stadträumen: Düsseldorf verfügt über wertvolle Nischenräume, in denen sich teils heute schon ein Mix aus Kleingewerbe, Handwerk und Kultur angesiedelt hat. Diese Räume, die aufgrund ihrer Lage meist unter hohem Transformationsdruck stehen, müssen als Möglichkeitsräume für weniger wertschöpfungskräftige, aber für das öko- nomisch-kulturelle Gefüge der Stadt wichtiger Nutzungen, gesichert werden.

Kriterien für die Abgrenzung

  • Erhöhte Dichte an Handwerk, Kleingewerbe und kulturellen Nutzungen im Mix
  • Vorhandensein von Hinterhof-Strukturen oder kleinteiligen Gewerbestrukturen

 

Generelle Handlungsprinzipien

  • Neubauten ab 5.000 qm BGF müssen 20% Nischenräume enthalten
  • Bestehende Hinterhofstrukturen und Kleingewerbebauten werden nach Möglichkeit erhalten oder bei Neubau ersetzt
  • Die Vermietung an Handwerk- und Kulturakteure*innen wird finanziell gefördert
  • Atelier- und Werkstattwohnungen sind erwünscht
  • Förderung von Tiny- und Mikrohäusern auf Brachen oder Freiflächen privater Grundstücke

 

Schwerpunkte der Sicherung und Entwicklung von Nischenräumen

  1. Rath – Sicherung der kleinteiligen Handwerks- und Gewerbestrukturen
  2. Derendorf – Pempelfort – Düsseltal – Flingern Nord: Sicherung des Handwerks- und Kleingewerbe-Besatzes in Hinterhöfen und Gewerbearealen sowie von kulturellen wie kreativwirtschaftlichen Akteure*innen
  3. Südliche innere Stadt – Bilk – Unterbilk – Oberbilk – Flingern Süd: Sicherung des Handwerks- und Kleingewerbe-Besatzes in Hinterhöfen und Gewerbearealen sowie von kulturellen wie kreativwirtschaftlichen Akteure*innen
  4. Wersten – Holthausen: Sicherungvon Kleingewerbe- und Handwerksstrukturen entlang der Kölner Landstraße
  5. Gerresheim – Eller – Benrath – Oberkassel: Sicherung von Kleingewerbe- und Handwerksstrukturen in den Zentrenbereichen der Stadtteile
  6. Reisholzer Hafen – Erhalt der Speicherarchitekturen als Adresse für die Kreativwirtschaft und urbane Produktion
  7. Heerdt: Sicherungdes Mixes von kleingewerblichen Akteure*innen bei der weiteren Entwicklung des Gewerbeareals

 

Deine Stimme zur Entwicklungsaussage

Wo siehst du sonst noch gewerbliche und kulturelle Nischenräume?
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