Gewerbeareale zu Räumen der urbanen Produktion weiterentwickeln

Auch die Gewerbegebiete abseits der Schwerpunkte der industriellen Produktion sollen als produktive Areale langfristig gesichert werden. Allerdings soll hier einem besonderen ökonomisch-technologischen Wandel Raum gegeben werden. Durch neue Fertigungstechnologien und das kleinräumige Zusammengehen von Design, Kleinserienproduktion und Distribution entstehen neue Wertschöpfungsmodelle und neue Anforderungen an Gewerbestandorte: sie müssen sich zu Orten der urbanen Produktion weiterentwickeln können und sich zugleich für publikumsorientierte Nutzungen wie Gastronomie oder Handel weiter öffnen. Das bedeutet auch auf der stadträumlichen Ebene eine Veränderung von den früheren Hallenlandschaften zu Stadträumen der vertikalen Produktion in urbaneren Strukturen.

Kriterien für die Abgrenzung

  • Bestehende größere Gewerbeareale (außer Räume industrieller Produktion)

Generelle Handlungsprinzipien

  • Vertikale Gewerbestrukturen entwickeln
  • Standorte urbaner Produktion etablieren
  • Baustrukturen schaffen und Akteure*innen fördern, die Design, Produktion und Handel integrieren
  • Gewerbebezogene Infrastrukturen zusammenlegen (z.B. Kantinen, Parkplätze, Logistikflächen), um neuen Raum für Erweiterung und / oder Nachverdichtung zu gewinnen
  • Fachmarktstandorte und großflächige Handelsflächen aufstocken und funktional anreichern, Parkplatzflächen durch zentrale Parkhäuser ersetzen
  • Gastronomieangebote, Co-Workingund Atelierwohnen in Gewerbegebieten ermöglichen

Schwerpunkte der Weiterentwicklung von Gewerbearealen

  1. Produktive Stadt Lichtenbroich
  2. Urbane Produktion und Gewerbe in Rath
  3. Produktion, Kreativgewerbe und Kultur in Flingern-Süd
  4. Produktive Nachbarschaften im Düsseldorfer Süden
  5. Produktionsband Reisholz-Benrath
  6. Urbane Produktion in Lörick

Beteiligung

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